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Außenhandel der deutschen Möbelindustrie


Die deutsche Möbelindustrie blickt auf eine positive Entwicklung der Branchenexporte in den vergangenen Jahren. Lag die Industrieexportquote – dies ist der Anteil der direkten Möbellieferungen ins Ausland am Gesamtumsatz der Branche – im Jahr 2000 noch bei 16,3 Prozent, so konnte diese bis zum Jahr 2017 auf 32,3 Prozent verdoppelt werden. Aktuell erwirtschaften die deutschen Möbelhersteller im Durchschnitt fast ein Drittel ihres Umsatzes auf ausländischen Märkten.

Bei einem gesättigten und langfristig schrumpfenden Inlandsmarkt wird die Stärkung der Exportfähigkeit zu einer Überlebensfrage für die Branche. Dies zum einen aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland, die zu eher weniger Gesamtbevölkerung und zu einer immer älter werdenden Bevölkerung führt. Alte Menschen kaufen tendenziell weniger neue Möbel. Zum anderen hat sich das Verhältnis der in Deutschland verkaufen Möbel aus deutscher Produktion zu Gunsten der aus dem Ausland importierten Möbel in den vergangen 17 Jahren fast umgekehrt. Lag im Jahr 2000 der Anteil hier verkaufter ausländischer Möbel noch bei 33 Prozent, liegt er heute bei 65 Prozent.

Das Außenhandelsdefizit der deutschen Möbelindustrie lag im Jahr 2017 bei rund 2 Mrd. € und blieb damit im Vorjahresvergleich unverändert. Dabei nahmen sowohl der Export als auch der Import leicht zu. Der Export muss in den kommenden Jahren deutlich ausgeweitet werden, um die Stellung der deutschen Möbelindustrie zu festigen.



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