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Initiative Pro Massivholz (IPM)

Dem Grauschleier zu Leibe zu rücken: So erstrahlen Massivholzmöbel in neuem Glanz



12.04.2018
Herford. Ähnlich wie ein Auto benötigen Massivholzmöbel einen fortwährenden Schutz für ihre Oberfläche. Denn Sonnenlicht und Schmutz sorgen nach einiger Zeit für einen unschönen Grauschleier. Dabei sind die unterschiedlichen Oberflächenbeschichtungen von Massivholzmöbeln individuell zu pflegen: Mit Öl, Lack oder Wachs. „Hierbei sollten die Liebhaberstücke immer mit dem gleichen Oberflächenmittel behandelt werden, womit sie ursprünglich behandelt wurden, damit sie in neuem Glanz erstrahlen können“, empfiehlt der Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz, Andreas Ruf.

Bevor die Massivholzmöbel „aufpoliert“ werden, sollten sie mit einem nebelfeuchten Baumwolltuch gründlich von Staub und Schmutz in Maserrichtung befreit werden. Erstrahlen die Massivholzmöbel nach der Reinigung wieder in neuem Glanz, steht ähnlich wie bei Lederschuhen ein kurzes Pflegeprogramm auf dem Plan.

Lackierte Möbeloberflächen
Sofern die lackierten Oberflächen der Massivholzmöbel nicht beschädigt sind, ist die Pflege nach der Reinigung bereits abgeschlossen. Bei Beschädigungen wie tiefen Kratzern sollte die Reparatur der kompletten Möbeloberfläche von einem Fachmann wie Tischler oder Schreiner übernommen werden. Im Gegensatz zu Ölen oder Wachsen, verschließt Lack die Poren des Massivholzes und sorgt so für eine geschlossene Oberfläche.

Massivholzmöbel: Gewachst und geölt
Am besten lassen sich Holzöle mit einem Pinsel oder Baumwolltuch auf die Oberflächen auftragen. Überschüssiges Öl sollte mit einem weichen Baumwolltuch abgetragen werden, damit später keine klebrigen Flächen zurückbleiben. „Wichtig ist dabei, dass die Produkte vom Hersteller empfohlen wurden und für die Möbelpflege geeignet sind. Massivholzmöbel, die mit Holzölen behandelt werden, besitzen die gleiche Haptik wie zuvor und können je nach Kundenwunsch auch mit einem farblichen Öl behandelt werden. Dadurch bringen sie einen schönen Farbakzent mit sich. Mitglieder der IPM bieten hierfür passenden Pflegesets an. Damit sehen die natürlichen Möbel mit geringem Aufwand schnell wieder so attraktiv aus, wie am ersten Tag“, erklärt Ruf.

Pflege der Liebhaberstücke
Grundsätzlich sollte man regelmäßig auf seine Holzmöbel achten und sie stets gut pflegen. Am besten lassen sie sich schützen, wenn die Oberfläche direkt von Flecken befreit wird. Gerade Kaffee-, Wasser- und Weinflecken können eine porentiefe Verfärbung mit sich bringen. Daher rät Ruf: „Verschüttete Flüssigkeiten sollten so rasch wie möglich entfernt und feuchte Gegenstände gar nicht erst auf den Oberflächen abgestellt werden.“ IPM/RS

Die gängigen Oberflächenbehandlungen im Überblick:
Lacke verschließen die Poren des Holzes gegen äußere Einflüsse und Schmutz lässt sich mit geringem Aufwand entfernen. Es gibt UV-härtende, wasser- und lösemittelhaltige Lacke, die eine spätere Nachbehandlung der Oberfläche nahezu unnötig machen. Eine Alternative zum Lack sind Öle. Sie dringen gut in das Holz ein, lassen aber die Poren offen, sodass die Möbeloberfläche dampfdurchlässig bleibt. Das Holz kann so die überschüssige Luftfeuchtigkeit aufnehmen, bei Bedarf wieder abgeben und das Raumklima regulieren. Auch mit natürlichen Wachsen oder Öl-Wachsmischungen lassen sich Möbelflächen wirksam schützen. Sie glänzen dauerhaft und wirken stärker wasserabweisend als Öl. Mit Wachs können auch kleine Dellen und Kratzer verschlossen werden.


Bild 1: Massivholzmöbel sollten immer mit dem gleichen Oberflächenmaterial behandelt werden, damit sie in neuem Glanze erstrahlen können. Foto: IPM/Thielemeyer

Bild 2: Im Optimalfall sollte man regelmäßig seine Liebhaberstücke von Wasserflecken oder Rückständen anderer Getränke befreien. Foto: IPM/Hartmann

Mehr Informationen über Massivholzmöbel gibt es unter www.pro-massivholz.de.

Download #1
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Weitere Infos:

Robin Semmler
r.semmler@holzindustrie.de
HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland
Tel. +49 (0) 22 24 - 93 77 0
Fax +49 (0) 22 24 - 93 77 77
info@holzindustrie.de
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