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Hauptverband der Deutschen Holzindustrie e.V. (HDH)

Zusatzqualifikation CAD/CNC im Lehrplan:

HDH modernisiert Ausbildung zum Holzmechaniker

09.08.2018
Bad Honnef. Die Digitalisierung verändert auch die Arbeitswelt in der Holzindustrie und damit einhergehend die Qualifikationsanforderungen an den Nachwuchs. Daher hat sich der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) erfolgreich dafür stark gemacht, dass in der Ausbildungsordnung zum Holzmechaniker (m/w) eine freiwillige Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik Holz ergänzt wird. Der nordrhein-westfälische Möbelhersteller GERMANIA gehört zu den Pionier-Unternehmen, das einen Holzmechaniker mit dieser Zusatzqualifikation erfolgreich ausgebildet hat. „„Mit der Ergänzung um die freiwillige Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik wurde die Ausbildung zum Holzmechaniker (m/w) an die Anforderungen der Industrie 4.0 angepasst““, so Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des HDH.

Mirian Grigolia hat als erster Azubi bei GERMANIA, einem Hersteller hochwertiger zerlegter Möbel mit Unternehmenssitz in Schlangen im Kreis Lippe, die Ausbildung zum Holzmechaniker mit der Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik Holz erfolgreich abgeschlossen. Auf einer Fläche von etwa 50.000 Quadratmetern entwickelt, produziert und vertreibt GERMANIA mit rund 200 Mitarbeitern seit mehr als 60 Jahren innovative Möbel. Das Produktangebot umfasst rund 500 Modelle für Flur, Wohn- und Speisezimmer sowie für den Office- und Badbereich. „„Digitalisierung und Industrie 4.0 spielen in der Produktion bei GERMANIA eine wichtige Rolle. Daher sind wir auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiter angewiesen und investieren dementsprechend viel in die Qualifizierung unserer Azubis“,“ so Sven Schreiber, Geschäftsführer von GERMANIA.

Während seiner dreijährigen Ausbildung bei GERMANIA hat Grigolia zunächst sechs Wochen in der Abteilung „Konstruktion“ verbracht, wo ihm die Grundlagen des CAD Zeichnens und der CAD-Konstruktion Schritt für Schritt vermittelt wurden. Anschließend hat er seine CAD-Kenntnisse in der unternehmenseigenen Lehrwerkstatt vertieft. Hier konnte er eigenständig mit einem CAD-Programm 3D Konstruktionen von Möbeln und CAD-Fertigungszeichnungen von den einzelnen Bauteilen erstellen.

Im Bereich CNC („rechnergestützte numerische Steuerung“) hat Grigolia gelernt, Bohrprogramme zu schreiben und Bauteile zu bohren und zu fräsen. Eine wichtige Aufgabe der Azubis im dritten Lehrjahr ist die Herstellung der Nullserien von Möbeln. Als Nullserie werden die letzten Testprodukte vor dem Start der Serienproduktion bezeichnet. Während der Herstellung der Nullserie werden von den Auszubildenden alle erforderlichen Bauteile nach vorhandener Zeichnung zugeschnitten und die CNC Bohrprogramme für die Bearbeitungsmaschine geschrieben. Anschließend werden die CNC Bohrprogramme an die Bearbeitungsmaschine übermittelt, die schließlich die Bauteile bohrt und fräst. „Mit der Zusatzqualifikation CAD/CNC-Technik Holz sind unsere Holzmechaniker-Azubis hervorragend für die Herausforderungen der Industrie 4.0 vorbereitet“, schließt Schreiber. HDH/RK

Bild 1: Der 21-jährige Marian Grigolia hat in seiner Ausbildung zum Holzmechaniker mit Zusatzqualifikation CAD/CNC-Technik Holz gelernt, wie man CNC-Maschinen programmiert und bedient. Foto: GERMANIA

Bild 2: Marian Grigolia bei der Bestückung und dem Zuschnitt an einer CNC Maschine. Foto: GERMANIA

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Weitere Infos:

Robert Koisar
r.koisar@holzindustrie.de
HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland
Tel. +49 (0) 22 24 - 93 77 0
Fax +49 (0) 22 24 - 93 77 77
info@holzindustrie.de
www.holzindustrie.de


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