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Kettnaker
Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel e.V. (DGM)

HĂŒlsta ist klimaneutraler Möbelhersteller

Namhafter Zuwachs fĂŒr den DGM-Klimapakt

09.11.2016
FĂŒrth. Der „Klimapakt fĂŒr die Möbelindustrie“ der Deutschen GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM) ist um einen namhaften Hersteller reicher: Neuestes Mitglied ist der Kastenmöbelhersteller HĂŒlsta aus Stadtlohn im westlichen MĂŒnsterland. Im Jahr 1940 eröffnete Alois HĂŒls dort eine Tischlerei mit zehn Angestellten. Seitdem hat sich das Familienunternehmen zu einem der grĂ¶ĂŸten und bekanntesten der Branche entwickelt und fertigt jĂ€hrlich zigtausend hochwertige Möbel „made in Germany“. „HĂŒlsta hat die deutsche Möbelindustrie in den zurĂŒckliegenden Dekaden entscheidend geprĂ€gt. Wir sind froh und stolz, das Unternehmen fĂŒr unseren Klimapakt gewonnen zu haben. Damit verleihen wir dem Verantwortungsbewusstsein der Branche gegenĂŒber der Umwelt und den Menschen weiteren Nachdruck“, sagt DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jochen Winning.

Auf Grundlage seiner direkten und indirekten Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1, 2 und 3 hat HĂŒlsta seinen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) von der Klimaschutzinitiative BEaZERO.org ermitteln lassen und sĂ€mtliche Emissionen bereits durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate neutralisiert. Scope 1 umfasst alle direkten Emissionen des Unternehmens, dazu gehören zum Beispiel Treibstoffe fĂŒr unternehmenseigene PKW und LKW sowie Heiz- und KĂŒhlmittel. Die indirekten Emissionen, die aus der Erzeugung der, von dem Unternehmen beschafften, Energie resultieren, wie etwa Strom, FernwĂ€rme, Dampf oder KĂŒhlungsenergie, werden im Scope 2 erhoben. Scope 3 beinhaltet schließlich alle indirekten Emissionen, die aus dem Ablauf aller tĂ€glichen Unternehmensprozesse und dem Produktlebenszyklus hervorgehen – beispielsweise die Anfahrt der Mitarbeiter, externe Logistik, Wasserverbrauch sowie die Nutzung der Produkte durch den Endkunden.

Ebenso wie die Einteilung der Treibhausgasemissionen in Scopes basiert auch die Logik des Klimapaktes fĂŒr Unternehmen auf drei Stufen – nĂ€mlich der Bilanzierung, der Reduzierung und schließlich der Neutralisierung dieser Emissionen. Als eines der ersten Unternehmen hat HĂŒlsta seine Teilnahme am DGM-Klimapakt bereits mit der vollstĂ€ndigen Neutralisierung seiner CO2-Emissionen unterstrichen.

Zwischen drei und 30 Euro kostet die Kompensation einer Tonne emittierten Treibhausgases nach Gold Standard. Dieser Standard umfasst ein umfangreiches Portfolio an Projekten, die sowohl die globale CO2-Bilanz verbessern, als auch einen Zusatznutzen, wie etwa die Aufwertung von regionaler Infrastruktur, beinhalten. Beispiele fĂŒr derartige Projekte sind Initiativen zur Aufforstung, zum Ausbau regenerativer Energien oder zur Verbesserung der WasserqualitĂ€t. „DarĂŒber hinaus erhĂ€lt HĂŒlsta das DGM-Label ,Klimaneutraler Möbelhersteller‘, womit das Unternehmen offensiv und aussagekrĂ€ftig fĂŒr seine qualitĂ€tsgeprĂŒften Möbel werben kann“, schließt DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Winning. DGM/FT

Über die DGM:
Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-QualitĂ€tsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den GĂŒte- und PrĂŒfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und UmweltvertrĂ€glichkeit. All diese Faktoren werden in unabhĂ€ngigen Laboren geprĂŒft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland.


Bild: DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jochen Winning (l.) ĂŒberreicht Oliver Bialowons, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von HĂŒlsta, die Beitrittsurkunde zum DGM-Klimapakt. Foto: DGM/HĂŒlsta

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de.

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Fabian Tews
f.tews@holzindustrie.de
HDH/VDM VerbÀnde der Holz- und Möbelindustrie
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