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Kettnaker
Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM)

Der Trend zum Cocooning verstärkt sich

In der Corona-Krise werden viele Wohnungen aufgem√∂belt: Im Fokus stehen Homeoffice, K√ľche und Sofa

05.10.2020

BAD HONNEF. In Zeiten von Corona gewinnt eine gem√ľtliche und komfortable Ausstattung des eigenen Zuhauses noch st√§rker an Bedeutung. Durch Homeoffice, Reisebeschr√§nkungen und Veranstaltungsabsagen verbringen die meisten Menschen mehr Zeit in den eigenen vier W√§nden als sonst. ‚ÄěIn der Folge stellen sie ihre Einrichtung auf den Pr√ľfstand. Die Budgets werden zugunsten der Wohnung umgeschichtet und lang gehegte Renovierungs- und Anschaffungsw√ľnsche umgesetzt‚Äú, sagt Jan Kurth, Gesch√§ftsf√ľhrer des Verbands der Deutschen M√∂belindustrie (VDM).

 

Die ver√§nderten Lebens- und Wohnsituationen ziehen neue Bed√ľrfnisse hinsichtlich der M√∂blierung nach sich. Ein Beispiel ist das Homeoffice: W√§hrend die meisten Berufst√§tigen bislang nicht oder nur sporadisch von zu Hause gearbeitet haben, hat sich der Heimarbeitsplatz in der Pandemie vielfach als Dauerl√∂sung etabliert. Damit wachsen die Anspr√ľche an die Ausstattung. ‚ÄěWer jeden Tag mehrere Stunden lang im Homeoffice t√§tig ist, w√ľnscht sich einen professionell eingerichteten Arbeitsplatz‚Äú, sagt Kurth. Zu empfehlen ist vor allem ein ergonomischer B√ľrostuhl, der ein dynamisches und damit r√ľckenfreundliches Sitzen erm√∂glicht. Immer beliebter werden auch elektronisch h√∂henverstellbare Schreibtische, da sie wechselnde Arbeitspositionen erm√∂glichen und damit ebenfalls zur R√ľckengesundheit beitragen.

Viele Familien stehen aus Platzgr√ľnden vor der Herausforderung, ihren Schreibtisch im Ess- oder Wohnzimmer unterzubringen. ‚ÄěDie deutsche M√∂belindustrie bietet daf√ľr zierliche, optisch ansprechende Modelle an‚Äú, sagt Kurth. Im Sortiment sind auch besonders platzsparende, multifunktionale L√∂sungen: Etwa der Ausziehtisch, bei dem sich die Tischplatte aus einer Art B√ľrocontainer herausfahren l√§sst. Oder der raumsparende, flach an der Wand stehende Sekret√§r mit einer herausklappbaren Schreibtischplatte. Um tags√ľber den Arbeits- vom Wohnbereich abzutrennen, kommen mobile Stellw√§nde in Frage. Sie lassen sich abends bequem beiseiteschieben ‚Äď genauso wie Rollcontainer, in denen B√ľromaterialien verstaut werden k√∂nnen.

 

Eine Folge von Corona ist auch der Umstand, dass zu Hause mehr gekocht wird als fr√ľher. Nicht nur entf√§llt durch die T√§tigkeit im Homeoffice der Besuch in der Betriebskantine. Auch Treffen mit Familie und Freunden finden seltener au√üerhalb, sondern vermehrt in den eigenen vier W√§nden statt. Dann wird gemeinsam und aufw√§ndig gekocht, sich unterhalten und eine entspannte Zeit genossen. Die K√ľche soll daf√ľr den geeigneten optischen und funktionalen Rahmen bieten ‚Äď vor allem, da Koch-, Ess- und Wohnbereich heutzutage meist flie√üend ineinander √ľbergehen. Der Wunsch nach einer neuen K√ľche wird derzeit vielfach umgesetzt, wie die deutsche K√ľchenm√∂belindustrie sp√ľrt. Die Branche rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzplus von 3 Prozent.

Im Trend liegen Schrankfronten in Grau oder in Schwarz sowie Kombinationen von hellen Mattlackoberfl√§chen mit Holz- oder Betonoptiken. Neu im Markt sind geriffelte Echtholzoberfl√§chen mit einer linearen St√§bchenstruktur. Bei den Arbeitsplatten stehen als Materialien unter anderem Hightech-Schichtstoffe mit Antifingerprint, Naturstein, Edelstahl, Keramik und verschiedenste Dekore zur Verf√ľgung. Meist werden die K√ľchen minimalistisch gestaltet ‚Äď mit glatten Fronten, grifflos oder mit Griffleisten sowie mit filigranen Arbeitsplatten. Beliebt ist aber auch der moderne Landhausstil mit den typischen Kassettenfronten und Metallgriffen. F√ľr eine optimale Nutzung des Stauraums sorgen intelligente Auszugssysteme und Schrankinnenausstattungen. Leistungsf√§hige Dunstabz√ľge und leise Geschirrsp√ľler erm√∂glichen eine hohe Aufenthaltsqualit√§t in der offenen Wohnk√ľche.

 

Als Entspannungsort und abendlicher Treffpunkt dient in vielen Familien das Sofa. Viele Haushalte haben hier in den vergangenen Wochen nachger√ľstet. Gefragt sind vor allem Sofas und Sofalandschaften, die √ľber viele Funktionen verf√ľgen. F√ľr eine Relax-Position lassen sich auf Knopfdruck R√ľckenlehnen nach hinten und Fu√üklappen hochfahren. Sitztiefen k√∂nnen ebenso verstellt werden wie Kopfst√ľtzen oder Armlehnen. Bei den Bez√ľgen stehen pflegeleichte Textilien und Lederoptiken im Vordergrund, farblich dominieren warme Naturt√∂ne wie Beige, Braun oder Anthrazit.

 

Bild 1: Die Kombination von Holz- und Lackoberfl√§chen sorgt f√ľr einen wohnlichen Charakter des Heimarbeitsplatzes. Foto: VDM/huelsta

 

Bild 2: Die zierlichen Homeoffice-Lösungen lassen sich optisch ansprechend in das Wohnzimmer integrieren, sogar inklusive höhenverstellbarem Schreibtisch. Foto: VDM/Maja Möbel

 

Bild 3: Bei der K√ľche als lebendigem Treffpunkt der Familie sind verst√§rkt dunkle Farben ‚Äď oft in Kombination mit Holzoptiken ‚Äď beliebt. Foto: VDM/Ballerina K√ľchen

 

Bild 4: Beim Relaxen auf dem Sofa spielen Kopfteil- und Sitzverstellungen eine wichtige Rolle. Foto: VDM/3C

 

Pressekontakt:

Christine Scharrenbroch

Pressesprecherin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie e.V.

Tel.: (+49) 2224 9377-17

E-Mail: c.scharrenbroch@moebelindustrie.de

Web: www.moebelindustrie.de


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Further information:

Christine Scharrenbroch
c.scharrenbroch@moebelindustrie.de
HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland
Tel. +49 (0) 22 24 - 93 77 0
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