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Kettnaker
Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM)

Außenhandel mit Möbeln leidet unter Pandemie

03.12.2020

BAD HONNEF/HERFORD. Beim Au√üenhandel mit M√∂beln haben sich in den ersten neun Monaten 2020 die Folgen der Corona-Pandemie bemerkbar gemacht. Im Vorjahresvergleich sanken die deutschen M√∂belexporte um 7,3 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, wie die amtliche Statistik zeigt. Zweistellige Einbu√üen wurden unter anderem in Gro√übritannien, den Vereinigten Staaten, Spanien und Polen verzeichnet. Dagegen legten die Ausfuhren in die Schweiz (plus 4,3 Prozent) und nach China (plus 7,7 Prozent) zu. ‚ÄěW√§hrend sich die Inlandsnachfrage nach der Wieder√∂ffnung des M√∂belhandels im Fr√ľhling erfreulich entwickelte, machten sich im Au√üenhandel die Lockdown-Ma√ünahmen in verschiedenen L√§ndern, die internationalen Reisebeschr√§nkungen und die negativen Auswirkungen des Brexits bemerkbar‚Äú, berichtet Jan Kurth, Gesch√§ftsf√ľhrer des Verbands der Deutschen M√∂belindustrie und der Herforder M√∂belverb√§nde, zu den ersten drei Quartalen 2020.
 
Von den M√∂belsparten verzeichnete die deutsche K√ľchenm√∂belindustrie mit einem Minus von 2,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro den moderatesten R√ľckgang bei den Exporten. R√ľckl√§ufig entwickelten sich unter anderem die Ausfuhren auf den wichtigsten Exportmarkt Frankreich wie auch nach Belgien, in die Schweiz, nach Gro√übritannien, Spanien und in die Vereinigten Staaten. Positiv sticht China auf Rang 7 mit einem Wachstum von knapp 37 Prozent heraus, was die rasche wirtschaftliche Erholung des Landes nach der Corona-Krise belegt. Ein Plus gelang auch beim Export in die Niederlande (plus 7,7 Prozent). Der Import von K√ľchenm√∂beln gab um 6,3 Prozent auf 67 Millionen Euro nach.
 
Bei den Produzenten von Polsterm√∂beln lagen die Exportums√§tze mit 489 Millionen Euro um knapp 7 Prozent unter dem Vorjahr. Die Ausfuhren in das Hauptabnahmeland Schweiz konnten ann√§hernd stabil gehalten werden (minus 0,4 Prozent). Zuw√§chse gelangen in Frankreich und Italien. Der Import zog um knapp 1 Prozent an, wobei die Hauptlieferl√§nder Polen (plus 0,5 Prozent) und China (plus 4 Prozent) ihre Positionen ausbauen konnten, w√§hrend das auf Platz 3 rangierende Ungarn 5,3 Prozent einb√ľ√üte.
 
Bei Wohn-, Ess- und Schlafzimmerm√∂beln zeigt die statistische Auswertung einen Umsatzr√ľckgang im Export von 6,8 Prozent. Ins Auge f√§llt der kr√§ftige Zuwachs von 11,3 Prozent in der Schweiz, dem wichtigsten Abnehmerland. Das Importvolumen fiel um knapp 3 Prozent niedriger aus. Dabei verlor Polen als mit Abstand gr√∂√ütes Lieferland 8,3 Prozent, w√§hrend China als Nummer zwei um rund 17 Prozent zulegen konnte. Erw√§hnenswert ist zudem das Plus von 89 Prozent bei den Importen aus Rum√§nien. Das Au√üenhandelsdefizit dieser Sparte vergr√∂√üerte sich auf 568 Millionen Euro (plus 2,2 Prozent).
 
‚ÄěDer Au√üenhandel mit M√∂beln bleibt weiter herausfordernd. Eine Rolle spielt dabei neben der Schlie√üung des M√∂belhandels in einigen L√§ndern auch die durch Corona ged√§mpfte Kauflaune der Verbraucher. Dank der Fortschritte beim Thema Impfstoffe sind wir jedoch zuversichtlich, dass alle Sparten der deutschen M√∂belindustrie mittelfristig ihr Wachstumspotenzial im Export realisieren k√∂nnen‚Äú, stellt Kurth aus Sicht der Fachverb√§nde f√ľr K√ľche, Polster und Wohnen fest.

Anlagen:
Anlage 1:        Außenhandelszahlen Möbel bis 3. Quartal 2020
Anlage 2: ¬†¬†¬†¬†¬†¬† Au√üenhandelszahlen K√ľche bis 3. Quartal 2020
Anlage 3:        Außenhandelszahlen Polster bis 3. Quartal 2020
Anlage 4:        Außenhandelszahlen Wohn-Ess-Schlafzimmer-Möbel bis 3. Quartal 2020



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53604 Bad Honnef
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