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Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM)

Neues RAL-GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“ ist Nachweis und Orientierungshilfe fĂŒr Wohngesundheit

18.10.2023

FĂŒrth. Die Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM) hat das neue RAL-GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“ entwickelt und jetzt gemeinsam mit RAL Deutsches Institut fĂŒr GĂŒtesicherung und Kennzeichnung auf den Markt gebracht. Das neue GĂŒtezeichen basiert auf dem seit 2016 bei RAL registrierten DGM-Emissionslabel sowie den Umwelt- und Gesundheitsstandards des renommierten RAL-GĂŒtezeichens fĂŒr Möbel – „Goldenes M“. DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jochen Winning erklĂ€rt: „Wohngesundheit ist ein GrundbedĂŒrfnis. Das RAL-GĂŒtezeichen ‚Möbel SchadstoffgeprĂŒft‘ hilft dabei, eine Wohnumgebung zu schaffen, in der sich Endverbraucher gesund, sicher und rundum wohl fĂŒhlen.“
 
Schon seit Jahrzehnten muss jedes gĂŒtegesicherte Möbel auch eine umfangreiche SchadstoffprĂŒfung absolvieren, um mit dem „Goldenen M“ ausgezeichnet zu werden. Daran knĂŒpfte die DGM im Jahr 2015 auf Initiative des Arbeitskreises „Umwelt und Gesundheit“ unter Vorsitz von Manfred BrĂ€uer, mit ihrem DGM-Emissionslabel in den Emissionsklassen A bis D an, um Wohngesundheit als Einzelanforderung fĂŒr umfassend qualitĂ€tsgeprĂŒfte Möbel noch stĂ€rker im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Ein Jahr spĂ€ter folgte die Anerkennung des Labels im Zuge einer offiziellen RAL-Registrierung (RAL-RG 437). „Nachdem die bisherige RAL-Registrierung gut vom Markt angenommen wurde, haben wir beschlossen, eine geordnete GĂŒteĂŒberwachung zu implementieren und das neue RAL-GĂŒtezeichen als noch aussagekrĂ€ftigeren Nachweis sowie als Orientierungshilfe fĂŒr Wohngesundheit in Umlauf zu bringen“, so Winning.
 
Grundvoraussetzung fĂŒr Möbel und deren Hersteller, um mit dem RAL-GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“ ausgezeichnet zu werden, ist die Emissionsklasse A. Das heißt Formaldehyd und andere flĂŒchtige Substanzen (VOC), wie sie in Produkten und Materialien vorkommen können, dĂŒrfen nur in nachweislich unbedenklicher Menge aus dem geprĂŒften Möbel emittieren. Das gilt fĂŒr alle Möbelsegmente, von Kastenmöbeln und KĂŒchen ĂŒber Tische, Polster-, BĂŒro- und Kinderzimmermöbel bis hin zu Matratzen und Betten. Die Einhaltung der umfangreichen GĂŒte- und PrĂŒfbestimmungen zu Umwelt- und Gesundheitsaspekten des „Goldenen M“ ist fĂŒr das GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“ ebenfalls nachzuweisen.
 
Des Weiteren mĂŒssen die schadstoffgeprĂŒften Möbel zur Einleitung ihrer ErstprĂŒfung im Rahmen der GĂŒtezeichenvergabe nachweisen, dass sie vollumfĂ€nglich alle gesetzlichen und normativen Anforderungen lĂŒckenlos erfĂŒllen. Hierzu zĂ€hlen etwa die DIN EN 16516 (Angaben zur Bewertung der Freisetzung von gefĂ€hrlichen Stoffen beziehungsweise zur Bestimmung von Emissionen in die Innenraumluft) und die DIN EN ISO 16000 (Allgemeine Aspekte der Probenahmestrategie im Bereich Innenraumluftverunreinigungen). Ledermöbel mĂŒssen die Anforderungen des Zertifikates OEKO-TEXÂź LEATHER STANDARD einhalten. Nicht zuletzt gelten die Vergabekriterien von DE-UZ 117 (Umweltzeichen Blauer Engel) fĂŒr umweltfreundliche Polstermöbel.
 
„Der gesamte Anforderungskatalog wurde von uns gemeinsam mit anerkannten Experten aus der Forschung und der Möbelpraxis erarbeitet, und er wird auch weiter stetig auf den PrĂŒfstand gestellt, um KĂ€uferinnen und KĂ€ufern schadstoffgeprĂŒfter Möbel zu jeder Zeit die Sicherheiten zu geben, die sie von Produkten erwarten dĂŒrfen, die mit dem neuen RAL-GĂŒtezeichen ausgezeichnet sind“, schließt der DGM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer. DGM/FT

 

Bild:
Das neue RAL-GĂŒtezeichen „Möbel SchadstoffgeprĂŒft“. Grafik: DGM

 

Pressekontakt:
Deutsche GĂŒtegemeinschaft Möbel e.V. (DGM)
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Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de

 


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