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Brühl
Initiative Pro Massivholz (IPM)

Möbelfertigung mit Blick auf Menschen und ihre Umwelt

So nachhaltig sind Massivholzmöbel

21.09.2022

Herford/Abtenau. „Die Produktvielfalt im Handel nimmt Jahr für Jahr zu und es wird für die Verbraucher immer schwerer, sich in der großen Auswahl zurechtzufinden“, weiß Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM). Sein Tipp, um Qualität zu erkennen: Auf die Inhaltsstoffe achten! „Je weniger Fremdstoffe enthalten sind, desto reiner ist das Produkt – das gilt bei Lebensmitteln und Kleidung, aber ganz besonders auch bei Massivholzmöbeln“.
 
Aber es kommt bei Massivholzmöbeln nicht nur auf das Material selbst an, sondern auch auf dessen Weiterverarbeitung in einer qualitätsorientierten und nachhaltigen Wertschöpfungskette. „Die ganzheitliche Betrachtung vom Naturwerkstoff bis hin zum Qualitätsmöbel zeichnet die Hersteller der Initiative Pro Massivholz aus“, so Ruf. Die Firma Voglauer aus dem österreichischen Abtenau belegt das beispielhaft.  
 
Nachhaltigkeit ist für den Möbelhersteller aus dem Salzburger Land eine Grundsatzeinstellung. Die eingesetzten Holzarten stammen aus regionaler und nachhaltiger Forstwirtschaft. Die komplette Weiterverarbeitung orientiert sich am österreichischen Umweltzeichen und dem „Goldenen M“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM): Hierbei werden neben dem Rohstoff- und Energieverbrauch auch die Inhaltsstoffe und Emissionen sowie der komplette Transport durch ausschließlich umwelt- und qualitätszertifizierte Lieferanten über die Verpackung bis hin zur Entsorgung geprüft. „70 Prozent des Strombedarfs unserer Produktion erzeugen wir aus eigener Wasserkraft und mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Firmengelände. 95 Prozent der Holzabfälle verwerten wir thermisch weiter“, sagt Peter Grünwald, Geschäftsführer von Voglauer. Auch im heißen Sommer verzichtet der Massivmöbelhersteller auf Klimaanlagen und setzt stattdessen auf ein spezielles Nacht-Lüftungssystem in den Gebäuden.
 
Doch das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit reicht noch weiter: Neben dem zertifizierten Werkstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft setzt Voglauer auch auf weitere Klimaschutzmaßnahmen zugunsten der Menschen und ihrer Umwelt. Die Möbel werden ausschließlich mit Naturölen, Wasserlacken und Beizen behandelt, überschüssige Oberflächenmaterialien werden anschließend recycelt. Neben dem Umweltzeichen unterstreicht auch die Mitgliedschaft in der DGM und dem DGM-Klimapakt das Engagement von Voglauer. Auch die ökologische und soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Arbeitsbedingungen sind dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen. „Unsere Belegschaft profitiert beispielsweise von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der ‚Voglauer Akademie‘ oder auch vom kostenlosen Shuttle-Service von und zum Firmengelände. Damit vermeiden wir viele CO2-Emissionen und sparen versiegelte Fläche für Parkplätze ein“, betont Grünwald.
 
Dass die Nachhaltigkeit nicht nur für das Unternehmen wichtig ist, sondern auch von den Verbrauchern geschätzt wird, belegt deren Begeisterung für die langlebigen Massivholzmöbel aus Abtenau. „Wir haben höchste Leistungsansprüche an unsere Möbel, die wir in unserem Qualitätszentrum immer wieder aufs Neue prüfen und belegen. Dort durchlaufen die Möbel eine Vielzahl an Oberflächen-, Material- und Stresstests, damit ein langlebiges Produkt für Endverbraucher entsteht. Auch unsere Bezugsmaterialien durchlaufen Scheuer- und Abriebtests und sämtliche Möbelkomponenten sind auf Funktionalität getestet, um maximale Möbelqualität und damit ein nachhaltiges Produkt gewährleisten zu können“, schließt Grünwald. IPM/RS

 

Bild 1:

Die Massivholzmöbel von Voglauer erfüllen die strengen Kriterien des österreichischen Umweltzeichens. IPM/Voglauer

 

Bild 2:

Die Massivholzmöbel werden ausschließlich mit Naturölen, Wasserlacken und Beizen behandelt. IPM/Voglauer

 

Bild 3:

Auch die Bezugsmaterialien sind auf Norm geprüft sowie sämtliche Möbelkomponenten auf Funktionalität getestet. IPM/Voglauer

 

 

Pressekontakt:
Initiative Pro Massivholz
Pressestelle
Tel. +49 (0) 22 24 / 93 77 – 0
presse@moebelindustrie.de

 

Mehr Informationen über Massivholzmöbel gibt es unter www.pro-massivholz.de.

 


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Weitere Infos:

Robin Semmler
r.semmler@fertigbau.de
Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland
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