Holz- und Möbelindustrie sieht Talfahrt nach schlechtem Jahresergebnis 2002 nunmehr beendet
25.02.2003In der Möbelindustrie, dem größten Zweig der Branche, ging der Umsatz um 9,6 Pro-zent auf 20,3 Mrd. Euro (2001: 22,4 Mrd. Euro) zurück. Im Holzgewerbe, also bei den Bauelementen aus Holz, der Holzwerkstoffindustrie sowie den übrigen Holzbranchen (Holzverpackungen, Sägewerke etc.), kam es im letzten Jahr zu einem Umsatzminus von 3,4 Prozent auf 16,5 Mrd. € (2001: 17,0 Mrd. €).
Die Holz- und Möbelindustrie litt in 2002 - wie auch andere Branchen – darunter, dass sowohl die Konsumenten als auch die Investoren aufgrund der vorhandenen wirtschaftlichen Unsicherheiten deutlich weniger Ausgaben tätigten. Nach einem leb-haften Januar in der Möbelwirtschaft und den anziehenden Baugenehmigungen En-de letzten Jahres, bleibt jetzt zu hoffen, dass sich der immer noch vorhandene Kauf- und Investitionsstau endlich auflöst. Hierzu brauchen Unternehmen und Verbraucher aber endlich verlässliche Rahmenbedingungen von Seiten der Politik.
Insgesamt beschäftigte die Branche im Jahr 2002 254.569 Arbeiter und Angestellte (2001: 274.193) in 3.161 (2001: 3.368) überwiegend mittelständischen Betrieben.
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