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Brühl

Mit der richtigen Pflege halten Holzmöbel ewig

10.08.2009
Nebelfeucht wischen, das „Finish“ besorgen Öl, Wachs & Lack

Herford. Staub ist ein hartnäckiger Geselle. Liegt er längere Zeit, lässt er sich mit einem trockenen Tuch oft nicht mehr rückstandsfrei entfernen. Massivholzmöbel bekommen dann einen Grauschleier, der nicht nur Gästen unangenehm auffällt. Hier hilft ein weiches Tuch, das mit ein wenig Wasser benetzt wird. Es darf aber keineswegs nass sein: „Nebelfeucht“ heißt die Devise und es sollte nur mit leichtem Druck eingesetzt werden. So lässt sich der Schmutz problemlos entfernen und die Möbel sehen hinterher aus wie am ersten Tag.

Mindestens genauso wichtig wie die Reinigung ist die anschließende Pflege des Holzes: Bei Öl- oder Wachsoberflächen sollten die vom Schmutz befreiten Flächen des Möbels mit entsprechenden Ölen oder Wachsen versiegelt werden. „Wichtig ist, dass diese Produkte vom Hersteller ausdrücklich empfohlen wurden und für die Behandlung des Möbelstückes geeignet sind“, erklärt Lucas Heumann, Vorsitzender der Initiative Pro Massivholz.

Pflege mit Ölen und Wachsen
Öle dringen schnell in die Holzoberfläche ein und lassen die Poren des Naturmaterials offen. Dadurch kann das Holz einen großen Vorteil ausspielen: Es nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit auf, gibt sie bei Bedarf wieder ab und wirkt so Raumklima regulierend. „Zusätzlich werde die Farbe und die Maserung des Holzes aufgefrischt und das Möbelstück wirkt wieder wie neu“, so Heumann. Besonders für die Pflege geeignet sind Lein-, Raps-, Oliven- und Walnussöl, die bei regelmäßiger Anwendung für eine dauerhaft schöne und glänzende Möbeloberfläche sorgen.

Denselben Effekt erzielt man mit Wachs, das gleichzeitig für einen hohen Abrieb-schutz sorgt. Verwendet wird für das Wachsen normalerweise Carnauba-Wachs, das mit Bienenwachs gemischt wird. Ebenfalls zum Einsatz kommen Mischungen mit Leinöl. Der Vorteil: Der erzielte Glanz ist dauerhaft und die behandelte Oberfläche weist Wasser sehr gut ab. Je geringer der Leinölanteil bei dieser Behandlungsmethode ist, umso härter wird das aufgetragene Wachs und umso dauerhafter wird die Holzoberfläche geschützt.

Lack für jeden Einsatzzweck
Lackierte Oberflächen sind grundsätzlich pflegeleichter und Schmutz lässt sich mit geringem Aufwand entfernen. Eine Behandlung mit Lack verschließt die Holzporen allerdings sofort und langfristig. Das verringert die Atmungsaktivität des Massivholzes. „Dafür werden jedoch die Oberflächen gut gegen äußere Einflüsse versiegelt und halten auch dem kindlichen Spieltrieb oder dem herumtobenden Haustier noch besser stand“, erläutert der Holzmöbelexperte. Es gibt unterschiedliche Arten von Lacken: Dazu zählen UV-härtende, wasser- und lösemittelhaltige Lacke, die eine spätere Nachbehandlung der Oberfläche nahezu unnötig machen. „Welche Möbeloberflächen einem letztendlich am besten gefallen und wie sich die Pflege dieser Möbel gestaltet, sollte bereits vor dem Möbelkauf geklärt werden“, rät Heumann. Entsprechende Tipps gibt es bei den qualifizierten Mitarbeitern im Fachhandel.

Die Initiative Pro Massivholz
Die Initiative Pro Massivholz ist eine bundesweite Interessengemeinschaft, deren Mitglieder die führenden deutschen Hersteller von Massivholzmöbeln sind. Die Initiative hat zum Ziel, dem interessierten Kunden im Möbelhaus, aber auch den Verkäufern des Handels und der Industrie die besondere Qualität und Wertigkeit von Massivholzmöbeln deutlich zu machen. Dazu zählen die positiven Eigenschaften und die einfache Pflege von Massivholzmöbeln sowie das Trendthema Wohngesundheit.

Mehr Informationen über Massivholzmöbel gibt es unter www.pro-massivholz.de.




Weitere Infos:

Dietrich Stoverock
HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland
Tel. +49 (0) 22 24 - 93 77 0
Fax +49 (0) 22 24 - 93 77 77
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