Über die Möbelindustrie

Paidi

Über die Möbelindustrie

Die deutsche Möbelindustrie setzt jährlich rund 20 Milliarden Euro um. In den rund 1.000 Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten sind circa 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Der Großteil des Branchenumsatzes wird dabei von den größeren Herstellern mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet: Im Jahr 2020 erzielten die 468 Unternehmen dieser Größenordnung einen Umsatz von 17,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Rückgang von 3,7 Prozent, der auf die Corona-Krise und die damit verbundenen Lockdowns im Einzelhandel zurückzuführen ist.

Die größte Sparte stellen die Hersteller von Küchenmöbeln dar, gefolgt von den Büro- und Ladenmöbeln, den Ess-, Wohn- und Schlafzimmermöbeln, Polstermöbeln und Matratzen.

Die Produktionsstätten der Branche liegen schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Weitere wichtige Standorte befinden sich in Niedersachsen, Hessen und Sachsen. Knapp ein Drittel der Produktion geht in den Export. Den größten Auslandsmarkt stellt Frankreich vor der Schweiz, Österreich und den Niederlanden dar. Zu den wichtigsten außereuropäischen Märkten gehören die Vereinigten Staaten, China und Russland.

Mit dem neuen, im Sommer 2020 gestarteten RAL-Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ wollen sich die deutschen Möbelhersteller weitere Absatzchancen erschließen. Das geographische Herkunftsgewährzeichen steht für Qualitätsmöbel aus deutscher Produktion.

Möbelindustrie - Wirtschaftliche Auswertung

Der VDM wertet monatlich die wirtschaftlichen Daten der Möbelbranche aus. Ab Ausgabe 04/21 nennt sich diese Zusammenstellung "Holz-, Kunststoff- und Möbelindustrie - Wirtschaftliche Auswertung" und ersetzt das vormalige Format "Möbelindustrie - Wirtschaftliche Auswertung".

 

Weitere Statistiken finden sich im VHK/VDM Branchenreport Möbelindustrie